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Bund, Land und Investitionsbank Berlin (IBB) haben ein umfangreiches Hilfsprogramm für Berliner Startups und kleine mittelständische Unternehmen gestartet. Finanzierungsmittel im Volumen von 100 Mio. EUR stellen der Bund über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und 40 Mio. EUR das Land Berlin über die IBB dafür zur Verfügung. Es handelt sich hier um ein Angebot im Rahmen des 2 Mrd. Hilfspakets des Bundes. Gefördert werden kleinere Startups aus Berlin – nicht älter als sieben Jahre, bisher mit nicht mehr als 15 Mio. EUR finanziert.

Die „Coronahilfen für Startups“ bieten öffentliche Finanzierungshilfen bis 800.000 EUR, die im Zusammenhang mit mindestens 20% privater Finanzierungsmittel vergeben werden. Dabei gibt es drei Bausteine. Über die Bausteine I und II, die jetzt starten, werden offene Beteiligungen, stille Beteiligungen und Wandeldarlehen – bei denen anfängliche Darlehen erst später in eine Beteiligung umgewandelt werden können – vergeben. So hat das Startup je nach Entwicklung der Situation die Wahl, das Darlehen innerhalb von zwei Jahren zurückzuzahlen oder es in eine längerfristige Finanzierungspartnerschaft zu transferieren. Die Bausteine I und II unterscheiden sich hauptsächlich durch den Vertriebsweg. Variante I läuft über die IBB Beteiligungsgesellschaft und Variante II über Intermediäre, die sich ab sofort bei der IBB für das Verfahren akkreditieren können.

Barbro Dreher, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe erklärte: „Berlin ist Startup-Hauptstadt und wir wollen, dass sie das auch bleibt. Mit unseren Maßnahmen stellen wir gewichtige Landes- und Bundesmittel zur Unterstützung von der Coronakrise betroffener Startups zur Verfügung.

 

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