Die türkische Wirtschaft boomt und die Zeichen am Bosporus stehen auf Wachstum. Angesichts der politischen und wirtschaftlichen Veränderungen ist die Unsicherheit bei deutschen Unternehmen aber zuletzt gestiegen. Doch Investitionen und Handel können sich auch künftig lohnen. 

Fazit

Für die deutsche Wirtschaft bietet die Entwicklung der Türkei auch weiterhin große Chancen. Das Land ist aufgrund seiner Größe und der geografischen Lage ein bedeutender Handelspartner und Standort. Und auch wenn sich der wirtschaftliche Aufschwung verlangsamt, wird die türkische Wirtschaft nach Prognosen der UniCredit 2018 und 2019 ein beachtliches Wachstum von über 3,5 Prozent erreichen. Jedoch bleibt die politische und wirtschaftliche Unsicherheit im Land mittelfristig bestehen. Wer den türkischen Markt erschließen will, braucht heute mehr denn je lokale Kontakte und erfahrene Ansprechpartner, die sich im Umgang mit Behörden und Verwaltung auskennen. Dabei profitieren Unternehmen auch von der Zusammenarbeit mit einer Bank, die langfristig vor Ort ist: in Form lokaler Expertise, eines starken Netzwerks und derselben Beratungsqualität wie in Deutschland. Die reibungslose Kooperation länderübergreifender Teams stellt dabei die optimale Beratung im grenzüberschreitenden Geschäft sicher. Denn gerade in der Türkei der Gegenwart ist von Unternehmern viel Flexibilität und Geduld gefragt, um vor Ort erfolgreich zu sein. Getreu dem türkischen Sprichwort „Sabrın sonu selâmettir”: Am Ende der Geduld wartet der Segen.


 Zur Person

 

Dr. Andreas Wagner ist seit 2016 Leiter des UniCredit International Center der HypoVereinsbank. Zuvor verantwortete er fast drei Jahre das Geschäft der UniCredit in Asien. Die Türkei ist einer der 14 europäischen Kernmärkte der UniCredit. Sie ist dort über Yapı Kredi, die viertgrößte türkische Privatbank, vertreten.

www.hypovereinsbank.de