„Wir befinden uns im Jahr der Transformation“

Nach Einschnitten will CEO Alexander Wirth das Modelabel Bogner wieder auf Wachstum trimmen, die Marke auffrischen und Erlebniswelten schaffen. Dass er die Struktur im Unternehmen noch mal anpasst, kann er nicht ausschließen.

Wie soll es gelingen, den Konsumenten wieder mehr zu überzeugen?

Vor allem, indem wir moderner werden. Schon die neue Winterkollektion wird das zeigen. Zudem werden wir über unterschiedlichste Kanäle in Sponsoring investieren. Der Deutsche Skiverband ist schon lange ein sehr wichtiger Partner. Für die Sommerthemen wollen wir im Tennis- und Golfsport aktiver werden. Vorstellen können wir uns auch Fußball-Sponsoring. Wir sind überzeugt, dass wir mit Modernität, Qualität und Funktionalität Kunden dazugewinnen.


„Innerhalb unserer bestehenden Stores wollen wir Erlebniswelten schaffen.“

Alexander Wirth, CEO von Bogner


Planen Sie künftig, weitere Flagship-Stores zu eröffnen?

Nein, zumindest nicht in Deutschland. Vielmehr wollen wir innerhalb unserer bestehenden Stores Erlebniswelten schaffen. In unserem Geschäft in München planen wir einen großen Umbau. Wir denken unter anderem über eine Bogner-Bar, über ein Bogner-Museum und -Kino nach. Generell wollen wir in den einzelnen Stores das Einkaufserlebnis steigern. Es geht darum, eine Bogner-Welt aufzubauen. International möchten wir mit starken Partnern wachsen, um Synergien zu nutzen.

Welche Rolle spielt neben den eigenen Läden der Großhandel?

Wir glauben vor allem an Shop-in-Shop-Systeme. Bei großen Partnern wollen wir unsere Markenwelt präsentieren. Doch auch hier muss der Service passen. Im September werden wir fünf bis zehn neue Flächen in Berlin, Hamburg, Stuttgart und München in großen Kaufhäusern haben. Hochwertige Sport-&-Fashion-Multi-Brand-Läden werden für Bogner auch weiterhin immer eine wichtige Rolle spielen.

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