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Unternehmeredition 2-2014

Welche im Ausland wichtig sind

| Unternehmeredition Mittelstandsfinanzierung 201482 Strategie Finanzierung der Auslandsexpansion Das Geschäft außerhalb des eigenen Landes, vor allem außerhalb Europas, wird für Un- ternehmen immer wichtiger. Denn der maßgebliche Treiber für weiteres Wachstum ist die internationale Nachfrage. Durch Expansion ins Ausland sichern sich Unternehmen den Marktzugang. VON JOERG SCHOBERTH W ie aktuelle Umfragen zeigen, fühlen sich einige Mittel- ständler durch die konjunk- turellen Eckdaten in Europa allerdings verunsichert, attraktiver scheint der- zeit der Schritt nach China oder auch in die USA. Doch welche Finanzierungs- ter Umständen sinnvoll, Forderungen, die in Deutschland entstanden sind, zu verkaufen und sich Liquidität zu besor- gen. Nachteil: Nicht alle Forderungen sind „factorbar“; dies ist maßgeblich vom Rating der Kunden abhängig. Sale & Lease Back Diese Finanzierungsform kommt in ers- ter Linie bei Maschinen mit Standort im Inland in Frage. Das Unternehmen form bietet sich für ein Familienunter- nehmen an, wenn es im Ausland die Gründung einer Tochtergesellschaft plant? Am besten ist natürlich eine mög- lichst hohe Eigenkapitalquote. Doch auch Fonds und Anleihen sind zuneh- mend gefragt. Sie machen den relativ starren und oft sehr konservativen An- geboten der Banken Konkurrenz. Eigenkapital Die beste aller Finanzierungsmöglich- keiten. Wenn die Gesellschafter ihre Ex- pansion aus eigenen Mitteln finanzieren können, sichert dies ein hohes Maß an Unabhängigkeit. In vielen Ländern wird ein vergleichsweise hoher Eigenkapi- talanteil gefordert. China verlangt z.B. schon im Businessplan den Nachweis, dass etwa 30% der Investitionen mit Ei- genkapital unterlegt sind. Nachteil: Die- ses Geld steht dem Gesellschafter nicht mehr liquide zur Verfügung, erst nach Kapitalherabsetzungen wären Rück- zahlungen möglich. Alternative Gestal- tungen sind länderspezifisch, z.B. über Rücklagen, möglich. Factoring Zu Beginn einer Expansion naturge- mäß eine rein inländische Finanzie- rungsquelle, da das Unternehmen im Ausland noch keine Forderungen in we- sentlichem Umfang generiert hat. Des- halb nur als Vorfinanzierung möglich. Beispiel: Ein Automobilhersteller for- dert von seinem Zulieferer, ihm in die USA zu folgen. In diesem Fall ist es un- In vielen Län- dern wird ein vergleichsweise hoher Eigen- kapitalanteil gefordert. ZUR PERSON Joerg Schoberth ist Partner bei RSM Germany. In der RSM Deutschland GmbH haben acht unabhängige Wirtschaftsprüfer- und Steuerberater- büros ihre Kompetenzen gebündelt. Die rund 1.200 Mitarbeiter betreuen von 24 Standorten aus vor allem mittelständische Firmen in Fragen der Wirtschaftsprüfung, der Steuer- und Rechtsberatung, des Transaktions- und Risikomanagements sowie zu Restruk- turierungsprozessen. www.rsmgermany.de

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