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Unternehmeredition 2-2014

Ergänzung zur Kreditfinanzierung

| Unternehmeredition Mittelstandsfinanzierung 201460 Finanzierung Factoring macht’s möglich Egal in welcher wirtschaftlichen Phase sich ein Unternehmen befindet, eine leistungsfähige Finanzierung ist entscheidend für den unternehmerischen Erfolg. Factoring eignet sich dabei als flexible Ergänzung zur klassischen Kreditfinanzierung. VON KERSTIN STEIDTE-MEGERLIN F ür das laufende Jahr wird eine deutlich anziehende Konjunktur und damit verbunden eine stei- gende Investitionstätigkeit der Unter- nehmen in Deutschland prognostiziert. Dafür benötigen Unternehmen ausrei- chend Liquidität. Trotz der historisch guten Eigenkapitalausstattung des deutschen Mittelstandes ist von einem steigenden Bedarf an externer Finan- zierung auszugehen. Wie stark sich die neuen Regulierungsvorschriften für Banken auf die derzeit guten Finanzie- rungsbedingungen auswirken werden, ist bislang nicht abzusehen. Experten gehen aber davon aus, dass gerade die Basel-III-Regelungen nicht nur Auswir- kungen auf die Kosten, sondern auch auf die Verfügbarkeit von Krediten ha- ben werden. Betroffen werden vorran- gig Mittelständler und Unternehmen mit geringen Sicherheiten sein. Liquidität, wenn sie gebraucht wird Durch den Verkauf von Rechnungen an einen Factor bekommt das Unter- nehmen schnelle Liquidität für bereits erbrachte Leistungen. Zu den entschei- denden Vorteilen von Factoring zählen Flexibilität und Dynamik. Factoring passt sich optimal den Umsätzen an und eignet sich daher für unterschied- lichste wirtschaftliche Situationen, etwa für Unternehmen, die lange Zah- lungsziele gewähren (müssen), genau- so wie bei Geschäften mit saisonalen Schwankungen, aber auch für die Li- quiditätsbeschaffung in Investitions-, Expansions- oder Restrukturierungs- phasen. Des Weiteren können – durch die unterschiedlichen Factoringarten – Finanzierung, Debitorenmanagement und Ausfallschutz individuell auf die je- weiligen Branchen- und Kundenbedürf- nisse zugeschnitten werden. Warum Factoring nutzen? Neben schneller Liquidität, innerhalb von ein bis zwei Tagen nach Rechnungs- stellung, profitieren die Unternehmen beim Factoring gleichzeitig vom 100%- igen Schutz gegen Forderungsausfälle sowie der administrativen Entlastung. ZUR PERSON Kerstin Steidte-Megerlin ist Vorstand der Dresdner Factoring AG. Die Voll- juristin ist seit 2004 für das Unterneh- men tätig und begleitete dessen Bör- sengang im April 2006. Seit Oktober 2010 leitet sie das Unternehmen als alleiniger Vorstand. Die Dresdner Fac- toring AG ist das einzige börsennotier- te Factoringinstitut in Deutschland. Das Leistungsportfolio ist speziell auf den deutschen Mittelstand ausgerichtet. www.dresdner-factoring.de Der Factor übernimmt in Abstimmung mit dem Unternehmer das Debitoren- management und Mahnwesen. Damit bleibt dem Unternehmer wieder mehr Zeit für sein eigentliches Kerngeschäft. Wenn die durch Factoring gewonnene Liquidität zum Begleichen von Liefe- rantenverbindlichkeiten genutzt wird, bleibt lediglich der nicht bevorschuss- te Restbetrag von ca. 10% in der Bilanz als offene Forderung stehen. Durch die- se Bilanzverkürzung erhöht sich die Ei- genkapitalquote. Dadurch verbessert sich das Rating, welches eine wichti- ge Rolle für die Kreditkonditionen bei der Hausbank spielt. Anders als beim klassischen Bankkredit ist bei der Ein- räumung eines Factoringrahmens in der Regel keine Stellung zusätzlicher Sicherheiten erforderlich. Durch den Verkauf von Rechnungen an einen Factor bekommt das Unternehmen schnelle Liquidität für bereits erbrach- te Leistungen.

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