Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Unternehmeredition 2-2014

31Mittelstandsfinanzierung 2014 Unternehmeredition | Anzeige Entscheider im Gespräch Unternehmerwelt Warum war der Börsengang im Jahr 2000 eine gute Alternative? Da ich erst 2004 dazu gestoßen bin, kann ich das nur aus der Retrospektive betrachten. Damals befanden wir uns in der Dotcom-Blase, und der BVB bekam relativ einfach Geld vom Kapitalmarkt, ohne einen besonderen Nach- weis der Leistungsfähigkeit erbringen zu müssen. Damals wurde das Geld verwendet, um eine ökonomisch schwie- rige Situation zu lösen und auch um sportlich erfolgreich zu sein. Viele Fans sprechen im Zusammenhang mit dem Titel 2001/2002 heute von einer gekauften Meisterschaft. Würden Sie den gleichen Weg noch einmal gehen? Einen Börsengang durchzuführen, Geld einzusammeln und das dann im operativen Geschäft Fußball zu verbren- nen, halte ich nicht für statthaft. Denn am Ende ist man den Aktionären verpflichtet. Ein Börsengang ergibt dann Sinn, wenn man größere strategische Themen wie etwa einen Stadionbau zu bewältigen hat oder strategische Partnerschaften eingeht. Aber nicht um Geld zu scheffeln und es ins operative Geschäft für Transfers oder Spielerge- hälter zu stecken. Das verpufft schnell, und der sportliche Erfolg ist nicht nachhaltig. Gibt es Überlegungen, Borussia Dortmund von der Börse zu nehmen? Nein, auch weil im Falle eines Delistings ein Übernahme- angebot an die Aktionäre gemacht werden müsste, was die bisherigen Aktionäre gar nicht stemmen könnten. Zu- dem ist es nicht schlimm, börsennotiert zu sein. Der Aktienkurs liegt allerdings immer noch deutlich unter dem Emissionspreis von 11 EUR. Man muss allerdings bedenken, dass vor und im Rahmen der Sanierung drei Kapitalerhöhungen zu 2,50 bzw. zu 2,00 EUR durchgeführt wurden. Deswegen liegt der ge- wichtete Ausgabekurs im Mittel bei 4,98 EUR. Nichtsdes- Fax 08 00 / 7 77 77 70 (gebührenfrei) www.schaeffer-poeschel.de Schneller, flexibler, lösungsorientierter Scrum integrieren: Projekte, Teams und Unternehmen zu mehr Agilität führen Checklisten für die tägliche Arbeit und Beispiele aus Wirtschaft, Sport und Kultur Gloger/Margetich Das Scrum-Prinzip Agile Organisationen aufbauen und gestalten 2014. 315 S., 19 s/w Abb., 6 Tab. Geb. € 39,95 ISBN 978-3-7910-3289-4 | 978-3-7992-6725-0 Traditionelle Managementmethoden stoßen bei umfang- reichen, komplexen Vorhaben schnell an ihre Grenzen. Der Planungsaufwand schnellt in die Höhe, die Handlungs- und Entscheidungsspielräume der Mitarbeiter werden kleiner, die Beweglichkeit des Gesamtsystems nimmt massiv ab. Scrum reduziert die Schwerfälligkeit, indem es akzeptiert, dass viele Entwicklungen nicht vorhersehbar sind. In der Praxis heißt das: selbstorganisierte Teams, konsequente Lösungsorientierung, klare Verantwortlich- keiten, flexible Plananpassung und sehr flache Hierarchien. Die Autoren beleuchten die grundlegenden Prinzipien agilen Arbeitens und zeigen wie Scrum eingeführt und verankert werden kann. NEUBorussen-Aktie auf Klettertour (c) Tai-Pan Euro 2,80 3,00 3,20 3,40 3,60 3,80 03.01.2013 07.04.2014 J F M A M J J A S O N D 14 F M A Kurs:3,88 Stück Quelle: Tai-PAN

Seitenübersicht