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Unternehmeredition 2-2014

27Mittelstandsfinanzierung 2014 Unternehmeredition | gestelle für Daimler, BMW, Maybach und viele andere. Für den legendären Sportwagen Porsche 356 baute Reut- ter Coupé- und Cabrio-Karosserien. Im Jahr 1963 erwarb Porsche das Ka- rosseriewerk, die Kompetenz für Sitze bleibt allerdings im Unternehmen. Es entstand: Recaro. Nach einer wechselhaften Geschichte zog das Unternehmen von Kaiserslau- tern nach Stuttgart und firmiert heute unter der Recaro Holding GmbH mit den Sparten Aircraft Seating mit Sitz in Schwäbisch Hall und Child Safety, das in Marktleugast beheimatet ist. Recaro be- schäftigt mittlerweile 1.800 Mitarbeiter und ist international tätig. Noch heute ist das Unternehmen in Familienhand und in der vierten Generation operativ ver- treten durch den geschäftsführenden Gesellschafter Martin Putsch. Auto-Sportsitz: Recaro verkaufte die Automotive-Sparte, behielt jedoch die Markenrechte Babyschale: Auch die Kleinsten sollen bequem sitzen. Marken und Macher Unternehmerwelt Anzeige Bekannt geworden ist Recaro vor al- lem durch Autositze mit Seitenhalt. Die Schalensitze des Unternehmens sind Kult und nahezu jedem Enddreißiger ein Begriff. „Fragt man jedoch einen 20-Jäh- rigen, wofür Recaro steht, bekommt man viele Antworten, meist jedoch nicht die Richtige“, sagt Markendirektor Pattrick Gevelmann. „Wichtig ist, dass Recaro in die Köpfe einer breiteren Öffentlichkeit kommt.“ Seiner Meinung nach reiche es nicht aus, ein paar Anzeigen zu schalten, TV-Spots zu produzieren oder Prospekte drucken zu lassen. Viel mehr müsse man sich mit den Auswirkungen auf die Mar- ke beschäftigen. Innerhalb eines knap- pen Jahres erstellte Recaro etwa eine neue Online-Welt, die nicht vordergrün- dig das Produkt anpreist, sondern die Marke in den Fokus stellt. „Alles andere ergibt sich“, so Gevelmann.

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