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Unternehmeredition 2-2014

Anzeige Dynastie Unternehmerwelt größten Hersteller von Minztäfelchen sichern. Bis heute werden sie als Alter- nativprodukt zu After Eight vertrieben. Ab 2011 begannen die Zukäufe im euro- päischen Umfeld. Erst mit Schokoladen Steenland im holländischen Gouda, 2013 dann mit einer 50%-Beteiligung an Bouchard NV, einem belgischen Her- steller von Pralinen und Neapolitains. Besonders auf belgische und hol- ländische Unternehmen hatte es Lellé abgesehen. Denn deren Handels- und Exportstrukturen sind über Jahrhun- derte gewachsen. Dadurch erhofft er sich Symbiosen für Halloren. Bereits heute exportieren die Hallenser in 56 Länder, 30% des Umsatzes werden im Ausland erwirtschaftet. Doch es könn- ten noch mehr sein. Bei Bouchard sind es 75%, bei Steenland sogar 95%. Der internationale Vertrieb soll bald ge- bündelt werden. Auch die Produktneuentwicklung spielt eine große Rolle, gerade in einem Impulsmarkt wie Schokolade. „Die Leu- te schreiben nicht ‚Halloren Kugeln‘ auf den Einkaufszettel, sie kaufen sie, wenn sie vor einem gut gefüllten Regal stehen“, ist sich Lellé sicher. 15 bis 20 Produkte entwickelt Halloren im Jahr neu, mehr als die meisten Großmarken. Wichtig sind saisonale Ereignisse wie Weihnach- ten oder Valentinstag. Die müssen dann mit dem typischen Halloren-Image ver- sehen werden. Die aktuelle Kugel des Jahres ist gefüllt mit Caipirinha, anläss- lich der Fußball-WM in Brasilien. Doch für viele Halloren-Fans muss so viel Aufwand gar nicht sein. Sie grei- fen bei besonderen Anlässen immer noch zum Klassiker mit Schoko-Sahne- Füllung – Markttheorie hin oder her. Die Halloren Kugel bleibt eben die Hal- loren Kugel. wenzelis@unternehmeredition.de 1.400kg Schokolade und 300kg Marzipan: Das Schokoladenzimmer im angrenzenden Museum.

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