Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Unternehmeredition 2-2014

21Mittelstandsfinanzierung 2014 Unternehmeredition | Nachrichten Service Vorzüge von Family Offices noch weitge- hend unbekannt Das Modell Family Office ist bei deutschen Unternehmerfamilien noch kaum angekommen: Nicht einmal jede zehnte vertraut ihr Privatvermögen einem entsprechenden Office an. Das ergab eine Umfrage der Universität Witten/Herdecke mit dem Düssel- dorfer Family Office WSH unter 600 Familienunternehmern. Die Rück- laufrate betrug ca. 10%. Am liebsten verwalten Unternehmer ihr Vermögen selbst (80%). 30% ziehen dabei den Rat verschiedener Banken oder ihrer Steuerberater hinzu (15%). Einem Fa- mily Office vertrauen gerade mal 7,5% der befragten Unternehmerfamilien ihr Privatvermögen an. Grund ist das geringe Vertrauen gegenüber Banken und Vermögensverwaltern, vor allem wegen der Finanzkrise. www.uni-wh.de Jedes dritte Unternehmen war in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Angriffen auf die IT-Infrastruktur. Bei mehr als der Hälfte der 403 befrag- ten Unternehmen fanden die Angriffe intern bzw. am Standort statt. Dabei sind entweder vorsätzlich Daten ent- wendet oder schadhafte Programme auf die Computer aufgespielt worden. Extern, aus dem Internet, wurde ein Drittel der Angriffe verübt. Das Gros der Unternehmen hat in Folge der NSA- Affäre ein höheres Bewusstsein für IT- Sicherheit entwickelt. So nehmen 74% der Befragten Angriffe auf ihre IT-Inf- rastruktur durch Cyberkriminelle oder Geheimdienste aus dem Ausland als echte Bedrohung wahr. Bei einer ähnli- chen BITKOM-Umfrage von 2012 fürch- Krim-Krise zeigt Wirkung Nach vier Anstiegen in Folge ist der ifo Geschäftsklimaindex im März wieder gesunken. Schuld sind vor allem die Krim-Krise und Schwel- lenländer. Insgesamt ging der Index von 111,3 auf 110,7 Punkte zurück. Im Verarbeitenden Gewerbe ist die Beurteilung der aktuellen Lage zwar so gut wie seit zwei Jahren nicht mehr. Die Aussichten haben sich jedoch deutlich eingetrübt. Für den Export sind die Unternehmen aber mehrheitlich optimistisch. Der Großhandel ist aktuell weniger zufrieden mit seiner Lage als noch im Vormonat. Auch von den künf- tigen Geschäften erwartet er sich weniger. Allein im Einzelhandel hat sich die Stimmung verbessert. Nach einem Anstieg im Vormonat konnte der Index hier nochmal leicht zulegen. Doch auch die Einzelhänd- ler sind eher skeptisch, was die Geschäftsaussichten angeht. www.cesifo-group.demen.de Der Großvater baut auf, der Vater führt weiter, der Sohn fährt’s an die Wand – dieses Sprichwort tut der En- kelgeneration unrecht. Das zumindest zeigt eine Studie der Prüfungsgesell- schaft PwC. 16% der Familienunterneh- men, bei denen die erste Generation den Anstoß zur Internationalisierung gegeben hat, befinden sich immer noch in der ersten Generation. Bei den Un- ternehmen, wo die dritte Generation internationale Märkte erschlossen hat, werden noch 29% von eben der dritten Generation geleitet. Das lässt darauf schließen, so PwC, dass die dritte Generation besonders frischen Wind ins Unternehmen bringt und für Wachstum außerhalb der Hei- matmärkte sorgt. Sie verfüge über neue Ideen, neue Perspektiven und in- ternationale Erfahrung, z.B. durch Stu- dienaufenthalte. Auch tut es einem Unternehmen nicht immer gut, wenn die Eigentums- Angriff aus dem Netz Enkel sind besser als ihr Ruf Immer mehr Unternehmen werden Opfer von Cyber-Angriffen. Das ergab eine BITKOM-Studie zur IT-Sicherheit in deutschen Unternehmen. Die dritte Generation bringt häufig frischen Wind ins Unternehmen. Auch ist es wenig förderlich, wenn Altgesellschafter an ihrem Stuhl kleben. teten nur 63% der Unternehmen den Datenmissbrauch aus dem Internet bzw. durch ausländische Institutionen. Resultierend aus den NSA-Enthül- lungen investierten die Firmen zu- nehmend in ihre IT-Sicherheit. 36% verbesserten ihre Maßnahmen im or- ganisatorischen Bereich, etwa durch physische Sicherheitskontrollen. Er- gänzend wurden die Systeme auf den neuesten Stand gebracht: Knapp die Hälfte (43%) optimierte Firewalls, ein gutes Drittel rüstete bei Virenschutz- programmen nach. In vielen Firmen (23%) wurden Mitarbeiter mit Schulun- gen für den Ernstfall vorbereitet. Zu- sätzlich sind Notfallpläne nun in neun von zehn Unternehmen Standard. www.bitkom.org verhältnisse zu stark konzentriert sind. Denn dann kann das Unternehmen auf wenige Perspektiven zugeschnitten sein und droht, in starren Strukturen zu ver- harren. Ideal sei eine mittlere Anteilseig- nerzahl von 13 Personen, da dann weder Innovationen blockiert noch Strategien verwässert werden. Grundlage der Stu- die waren 461 Familienunternehmen. www.pwc.de Foto:PantherMedia/bowie15

Seitenübersicht