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Unternehmeredition 2-2014

| Unternehmeredition Mittelstandsfinanzierung 201420 Service Nachrichten Eine Befragung der Stiftung Familien- unternehmen von 600 Mittelständ- lern mit 50 bis 1.000 Mitarbeitern kam zu folgenden Ergebnissen: 92% der Fa- milienunternehmen halten es für wich- tig, ihren Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten, knapp 60% be- Steuern ja, aber mit Augenmaß Schreckgespenst Energiewende Oft wurde es behauptet, nun bringt eine neue Studie der Stiftung Familienunternehmen Klarheit: Familienunternehmen sind die sozialeren Arbeitgeber. Und in einem Punkt sind sich alle einig: Gut, dass die Vermögenssteuer nicht eingeführt wurde. Nach DIHK-Mitgliedsbetrieben können sich nun auch große Familien- unternehmen ein verstärktes Engagement im Ausland vorstellen. Grund sind gestiegene Energiekosten. treiben teilweise starkes soziales Enga- gement. Bei den nicht familiengeführ- ten Unternehmen waren es 76 bzw. 44%. Unabhängig davon sehen es beide Unternehmensformen als ihre Pflicht an, ihrer sozialen Verantwortung in Form von Steuern nachzukommen. 63% Die gute Nachricht: 83% von 400 großen Familienunternehmen in Deutschland halten die hiesigen Stand- ortbedingungen für besser als im in- ternationalen Vergleich. Das ist Ergeb- nis einer gemeinsamen Studie von BDI, des Instituts für Mittelstandsforschung und der Deutschen Bank. Doch 47% be- fürchten, dass das nicht so bleibt. Vor allem die Energiewende macht den Betrieben zu schaffen. 67% sehen die Energiekosten als größte Gefahr für den Standort Deutschland. 47% be- fürchten, dass die Energiewende zum Wettbewerbsnachteil verkommt. 32% der Unternehmen können sich sogar vorstellen, Aktivitäten ins Aus- land zu verlagern. Ein ähnliches Er- gebnis kam auch in einer aktuellen DIHK-Umfrage zum Vorschein. Dort konnten sich zum ersten Mal seit 2003 Betriebe wieder vorstellen, sich auf- grund von Kostenvorteilen stärker im Ausland zu engagieren. Auch hier waren Energie- und Arbeitskosten die meistgenannten Gründe. „Die Energiewende darf dem Indus- triestandort Deutschland keinen dau- erhaften Schaden zufügen“, warnte BDI- Vizepräsidentin Ingeborg Neumann. Doch die BDI-Studie liefert auch Positi- ves zutage: Zwei Drittel der Unterneh- men erwarten für 2014 eine sehr gute Wirtschaftslage, 40% wollen ihre Inves- titionen hierzulande erhöhen. Mehr als 40% wollen außerdem ihre Mitarbeiter- zahl am Heimatstandort erhöhen. www.bdi.eu meinen sogar, dass dies gerechtfertigt sei, obwohl andere Akteure mehr vom staatlichen Segen haben als sie selbst. Und das, obwohl vor allem Familienun- ternehmen den Eindruck haben, steu- erlich diskriminiert und nicht wirklich entlohnt zu werden. Gegen eine Steuerform regt sich je- doch Widerstand: die Vermögenssteu- er. 58% der Familienunternehmen und 46% der Nicht-Familienunternehmen lehnen sie ab. Vor allem diejenigen Fa- milienunternehmen, die viel soziales Engagement betreiben und dafür keine Gegenleistung erwarten, empfinden sie als ungerecht. Bei einer Vermögens- steuer von 1,5% wären 8% der Unter- nehmen bereit, den Standort Deutsch- land zu verlassen. Die Erbschaftsteuer halten in beiden Gruppen weniger als 17% für gerecht. www.familienunternehmen.de Foto:PantherMedia/DavidSteele Foto:PantherMedia/alphaspirit

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