Im Falle einer Restrukturierung können Supply Chain Management und Einkauf wichtige Werttreiber für den zukünftigen Erfolg des Unternehmens darstellen. Wer Optimierungspotenziale hebt, kann sich nachhaltig vom Wettbewerb absetzen. 

Fünfter Schritt: Umsetzung

Ziel des vorletzten Schrittes ist es, die Einspar- und Optimierungspotenziale im Einkauf und SCM zu realisieren. Hierfür werden die ausdetaillierten Maßnahmen gemäß des festgelegten Zeitplans umgesetzt. Um Transparenz über den aktuellen Status zu schaffen, wird die Umsetzung von einem regelmäßigen Projektcontrolling begleitet.


Sechster Schritt: Change Management

Während der gesamten Restrukturierung muss ein aktives Change Management betrieben werden, um das Engagement und die Motivation der Mitarbeiter unter Berücksichtigung der Unternehmenskultur sicherzustellen. Hierzu wird das Projekt frühzeitig im Top-Management verankert, um die Unterstützung durch die Geschäftsführung zu unterstreichen. Anschließend werden Key-Stakeholder aktiv in den Restrukturierungsprozess mit eingebunden.

Fazit

Allen Beteiligten sollte bewusst sein: Eine erfolgreiche Restrukturierung des Supply Chain Management und Einkaufs erfordert eine erhebliche Lernfähigkeit und -bereitschaft. Zentrale Erfolgsfaktoren sind Mitarbeiter und Vertreter des Top-Managements, die bereit sein müssen, gängige Annahmen und Strukturen zu hinterfragen und neue Wege zu gehen.


Zu den Autoren

Dr. Bernhard Höveler ist Geschäftsführender Gesellschafter, David Riedl ist Leiter Unternehmensentwicklung der auf Supply Chain Management und Einkauf spezialisierten Unternehmensberatung Höveler Holzmann Consulting GmbH.

www.hoeveler-holzmann.com