Grund und Boden – Anlageklasse mit Potenzial

Erste Indikatoren deuten auf die Bildung von Kursblasen bei ausgewählten Vermögenswerten hin. Viele Investoren sind daher auf der Suche nach alternativen, langfristigen Investitionsmöglichkeiten. Dabei gewinnt der Bereich Agrar immer mehr an Bedeutung. 

Eine Frage des Geschäftsmodells

Ein Erfolg versprechendes Geschäftsmodell für ein Agrarinvestment besteht darin, ein diversifiziertes Portfolio an Agrarböden aufzubauen und dieses anschließend zu verpachten. Die Bewirtschaftung übernimmt der Pächter, der Investor geht somit kein operatives Risiko ein. In Rumänien ist Korruption immer noch ein viel diskutiertes Thema. In dem beschriebenen Modell wird diesem zudem jegliche Grundlage entzogen. Durch den gezielten Zukauf von geeigneten Flächen kann der Kompaktierungsgrad und damit auf lange Sicht die Wertsteigerung des Portfolios erhöht werden. Denn je zusammenhängender die Fläche ist, desto einfacher und rentabler ist die Bewirtschaftung für den Landwirt.

Aktuell ist eine jährliche Pachtrendite von rund drei Prozent realistisch. Zusammen mit der Wertsteigerung der Flächen kann so eine jährliche Gesamtrendite von sieben bis acht Prozent erzielt werden. Mehr sollten Investoren nicht erwarten, wenn sie auf die Einhaltung von Fruchtfolgen sowie die Erhaltung der Bodenqualität Wert legen, die wiederum die zukünftige Versorgung der Bevölkerung mit Agrargütern sicherstellt. Unter dem Nachhaltigkeitsaspekt sollte ein Investment in Agrarland deshalb immer langfristig ausgerichtet sein.

Rahmenbedingungen einer erfolgreichen Investition

Um jedoch gute Böden zu finden, diese zu erwerben und zu arrondieren, sind eine sorgfältige Due Diligence und ein exzellentes Netzwerk aus Rechtsanwälten, Maklern, Geologen und landwirtschaftlichen Beratern vor Ort unerlässlich. Anhand ausgewählter Kriterien müssen vor jeder Kaufentscheidung im Rahmen eines mehrstufigen, proprietären Kaufprüfungsprozesses operationelle, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte analysiert und bewertet werden. Idealerweise stehen überdies Mitarbeiter vor Ort zur Verfügung, die diesen Prozess begleiten und in einem zweiten Schritt die Pächter betreuen und überwachen.


Zu den Personen

Dr. Dirk Rüttgers und Annika Wacker verantworten das Portfoliomanagement zweier Agrarfonds für (semi-)professionelle Anleger bei der Do Investment AG, der vermögensverwaltenden Einheit des Family Office der Familie Silvius Dornier, an dem auch Dritte partizipieren können.

www.do-investment.de