Zukauf im Ausland

Planen mittelständische Unternehmen im Ausland eine Akquisition, ergeben sich erhöhte Anforderungen an die Vorbereitung und Durchführung. Erfolgsentscheidend für die grenzüberschreitende Due Diligence ist ein „Think home, act local“-Ansatz.


„Ein Verständnis aller Beteiligten für die jeweilige Landeskultur ist erforderlich. Sonst könnte der Deal bereits an der Überwindung kultureller Unterschiede scheitern.“

Armand von Alberti, M&A-Berater


Neben externer Unterstützung sollten vor allem auch Mitglieder des Managements des mittelständischen Unternehmens, die über Branchenkompetenz und Marktwissen verfügen, in das Projekt involviert sein. Abgesehen von allen harten Faktoren ist insbesondere ein Verständnis aller Beteiligten für die jeweilige Landeskultur erforderlich. Sonst könnte der Deal bereits an der Überwindung kultureller Unterschiede scheitern.

Transaktionsdurchführung

Bei grenzüberschreitenden Transaktionen gibt es einen wichtigen Erfolgsfaktor. So sollten die vertrauten, transaktionserfahrenen Berater im Inland auch für den Cross-Border-Due-Diligence-Prozess als zentrale Ansprechpartner fungieren. Sie sollten den Prozess und insbesondere die Due-Diligence-Prüfung im Ausland für den Mittelständler koordinieren. Auch für das Endergebnis sind sie verantwortlich. Der Vorteil der Transaktionssteuerung aus einer Hand wird offenkundig, wenn man an eine Transaktion mit mehreren Auslandsstationen denkt. Der Mittelständler müsste dann entsprechend eine Vielzahl von Due-Diligence-Teams koordinieren. Für eine solche Projektgestaltung ist es jedoch erforderlich, dass der hiesige Berater des Mittelständlers über ein entsprechendes Netzwerk im jeweiligen Auslandsmarkt verfügt. Nur so ist eine stringente, effiziente und bedarfsgerechte Projektabwicklung möglich.

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