Absperrgitter: Über Qualitätsvorsprung und Individualisierung höhere Preise begründen.
Absperrgitter: Über Qualitätsvorsprung und Individualisierung höhere Preise begründen.

Wo gebaut wird, sorgen Gitter und Schranken für Schutz. Die Wemas Absperrtechnik stellt solche Produkte her. Jetzt expandiert das Unternehmen weiter in Skandinavien und den Beneluxstaaten.

Die gestreiften Absperrgitter, Warnleuchten oder Leitkegel an den Baustellen auf Autobahnen und in Städten sehen eigentlich überall ähnlich aus. Wer mit Markus Schwinn spricht, erfährt allerdings schnell, dass es durchaus wichtige Unterschiede gibt. „Die Sicherungseinrichtungen können beispielsweise in der Corporate Identity des Bauunternehmens oder Dienstleisters gehalten sein oder dessen Logo tragen – allein schon, um sie besser vor Diebstahl zu schützen“, sagt der Geschäftsführer der Wemas Absperrtechnik. Das Unternehmen bietet mit Blick auf diesen Bedarf die kundenindividuelle Ausführung seiner Produkte an. Es ist diese Flexibilität, die nun auch die weitere Expansion in Europa erleichtern soll. „Durch unsere Stärken bei der Individualisierung können wir schnell auf die landesspezifischen Bedürfnisse eingehen und auch im Ausland stark wachsen“, sagt Schwinn.


Digitales Variantenmanagement

Als Vollsortimenter, der die Straßenabsperrtechnik als seine Kernleistung sieht, hat Wemas eine Sonderstellung in Markt. Bauunternehmen, Straßenmeistereien und Verkehrssicherungsbetriebe vor allem in der DACH-Region sind die Anwender der Produkte, die das Unternehmen über den Baugerätehändel und in Deutschland auch direkt an größere Dienstleister vertreibt. Über einen Produktkonfigurator auf der Firmen-Website wird das Variantenmanagement digital angeboten.

Märkte individuell bedienen    

 2016 hat Wemas begonnen, weitere Regionen wie die Beneluxstaaten und Skandinavien zu erschließen. Das bringt neue Herausforderungen mit sich: angefangen von den unterschiedlichen Sicherheitsvorschriften über die Ansprüche an die Produkte bis hin zum Preisumfeld. „Da die Preise um 10 bis 20 Prozent unter dem deutschen Niveau liegen, müssen wir unsere Produktqualität umso mehr hervorheben“, betont Schwinn. Anders ausgedrückt: Nur über einen Qualitätsvorsprung sind die Kunden bereit, für das deutsche Konkurrenzprodukt mehr Geld auszugeben.