Produktionshalle der Hör Gruppe in der Oberpfalz: Produkte der Antriebstechnik hergestellt, unter anderem für Porsche.
Produktionshalle der Hör Gruppe in der Oberpfalz: Hier werden Produkte der Antriebstechnik hergestellt, unter anderem für Porsche.

Mit ihren Produkten der Verzahnungs- und Antriebstechnik hat es die Hör Technologie Gruppe zu weltweitem Renommee gebracht. Nach einem erfolgreichen Management-Buy-out ist das Unternehmen für weiteres Wachstum gerüstet.

Zur unternehmerischen Laufbahn von Albrecht Hör gehören Schlüsselbegriffe wie Innovation, Präzision und immer wieder große Namen. In jungen Jahren war der Motorsportfan mit Größen wie dem Rallye-Weltmeister Walter Röhrl befreundet. Zur Finanzierung seiner Leidenschaft gründete er eine kleine Werkstatt und schaffte schon nach kurzer Zeit mit einem Großauftrag von Porsche den Durchbruch. Große Namen von Audi bis VW und von BMW bis Daimler Chrysler kamen hinzu, und heute lesen sich auch die Kunden aus dem Maschinenbau und der Luftfahrt wie ein Who is Who der jeweiligen Branche. So etwas muss Bestand haben. Als der Firmengründer nach mehr als drei Jahrzehnten seine aktive Unternehmertätigkeit beendete, war auch das nur ein Boxenstopp. „Herr Hör hat großen Wert darauf gelegt, das Unternehmen in die Hände langfristig orientierter und verantwortungsbewusster Partner zu übergeben“, sagt der neue geschäftsführende Gesellschafter Dietmar Wohlfart.


Immer ganz vorne dabei

Von Beginn an prägte neben der Produktion auch die Konstruktion die Unternehmensentwicklung. Heute steht der Name Hör v.a. bei Zahnrädern, Differentialsperren, Nocken- und Excenterwellen sowie Getriebekomponenten weltweit für höchste Präzision und eine hohe Fertigungstiefe. „Wenn etwa Porsche einen neuen Rennmotor entwickelt, dann werden wir mit der Entwicklung eines vollständigen Getriebes für diesen Motor beauftragt“, nennt Wohlfart ein Beispiel.