Eine Schülerin und „ihr“ Unternehmer: Denise Wittman und Moritz Keding vom Baustoffhandel Schwarz & Sohn (© GoingPublic Media AG)
Eine Schülerin und „ihr“ Unternehmer: Denise Wittman und Moritz Keding vom Baustoffhandel Schwarz & Sohn.

Es war wieder soweit: Am 4. Mai wurden die diesjährigen Schüler im Chefsessel für Bayern ausgezeichnet. Lernen konnten die jungen Leute etwas von Laurenz Kalthoff, der die Erfolgsgeschichte des Start-ups Building Radar erzählte.

Auch in diesem Jahr gab es wieder zahlreiche bayerische Schüler im Chefsessel: 41 Schüler begleiteten einen Geschäftsführer einen Tag lang und schrieben im Anschluss einen Aufsatz darüber. Diejenigen fünf, die ihren Tag und den Eindruck vom Unternehmertum am lebendigsten schilderten, gewannen eine Reise nach Berlin, organisiert vom Verband DIE JUNGEN UNTERNEHMER – BJU. Aufs Siegerpodest schafften es in diesem Jahr Dorothée Nowotny, Felicitas Schwab, Maximilian Gögelein, Emily Steinhäuser und Denise Wittmann. Alle teilen eine Gemeinsamkeit: Schon in jungen Jahren sind sämtliche Gewinner außerhalb der Schule immens aktiv. Maximilian Gögelein hat schon am Deutschen Gründerpreis für Schüler teilgenommen und ist Mitglied bei der Jungen Union Bayern. Dorothée Nowotny ist Ressortleiterin bei der vielfach ausgezeichneten Schülerzeitung Blickkontakt des Von-Müller-Gymnasiums in Regensburg. Emily ist sogar Chefredakteurin ihrer Schülerzeitung und Mitglied im Arbeitskreis Integration ihrer Schule. Zusätzlich organisiert sie Spiele- und Musiknachmittage für Flüchtlingskinder in der Münchner Bayern-Kaserne. Felicitas ist Klassensprecherin, Schülersprecherin, Arbeitsgruppenleiterin, Jugendgruppeleiterin, Schwimmtrainerin und bei der Wasserwacht. Klar, dass diese jungen Leute etwas bewegen wollen. „Viele von uns werden verantwortungsvolle Positionen erreichen“, schreibt etwa Denise Wittmann in ihrem prämierten Aufsatz. Die Vorbereitung auf diese Situation sei aber viele Jahre lang zu kurzgekommen. Ein Wettbewerb wie „Schüler im Chefsessel“ kommt da gerade recht.


Dazu gehört auch, dass mal etwas schief läuft. Wie in der Druckerei, die die Erstplatzierte Dorothée Nowotny besucht hat. Ein Druckauftrag brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Dementsprechend angespannt waren die Chefs und die Mitarbeiter. Und auch für die Schülerin war es eine außergewöhnliche Situation. „Ich habe mich zwischendurch schon gefragt, ob ich in diesem Augenblick hier gewünscht bin“. Doch die Unternehmer wollten unbedingt, dass sie da bleibt, denn auch mit solchen Situationen muss man umgehen können.

Das Fazit der Schüler zu ihrem Tag im Chefsessel: Unternehmer sein bedeutet vor allem Risiko und Verantwortung zu übernehmen. Lernen konnten sie an dem Abend auch von Laurenz Kalthoff, Mitgründer des Geodaten-Startups Building Radar. Er erzählte vom rasantem Aufstieg seines Unternehmens und dem unwirklichen Gefühl, mit Ende 20 plötzlich erfolgreicher Entrepreneur zu sein.
Den Rahmen der Veranstaltung bildete erneut die Baader Bank. Im tropisch gestalteten Foyer ließ es sich gut netzwerken und den Tag als „Schüler im Chefsessel“ Revue passieren lassen. Unterstützt wurde sie weiterhin von Keller & Kalmbach, der Rodenstock Gesellschaft für Familienunternehmen, Ebner Stolz und dem WSH Family Office.

„Schüler im Chefsessel“ bei DIE JUNGEN UNTERNEHMER – BJU

»Schüler im Chefsessel« in Bayern wird 2016 unterstützt durch:

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