Was tun, wenn es brennt

Rettung in der Not: Eine Krise kann schneller kommen, als man denkt.
Rettung in der Not: Eine Krise kann schneller kommen, als man denkt.

Wie können Unternehmen geopolitischen und konjunkturellen Unsicherheiten am besten vorbeugen? Wird es – und wenn ja, wann – einen Umschwung geben? Welche Branchen sind besonders gefährdet? Um diese und weitere Fragen zu diskutieren, luden CMS Hasche Sigle und BearingPoint zusammen mit dem Bundesverband M&A am 23. Oktober nach München ein.

Trotz einer bislang robusten Konjunktur, einer niedrigen Arbeitslosenquote und einem positiven Exportgeschäft können Unternehmen schnell in eine schwierige Situation geraten. Grund sind etwa die Null-Zins-Politik, Krisen, wie sie derzeit in der Ukraine vorherrschen, oder instabile Euroländer. Notwendig ist dann eine Restrukturierung. Auf der Veranstaltung „Aktuelle Trends, Themen und Krisenbranchen in der Restrukturierung“ warf Joachim Exner (Dr. Beck&Partner) einen kritischen Blick auf den Gesetzesentwurf zu Konzerninsolvenzen. Alexander Ballmann von CMS Hasche Siegle stellte seine Erfahrungen aus drei Jahren ESUG dar, während Alexander Reyss (STEP4WARD) Tipps zum erfolgreichen Führen in Krisensituationen gab. Jens Alsleben, Geschäftsführer, Deutschland bei H.I.G. Capital, zeigte den rund 60 Gästen am Beispiel der walter services Gruppe, wie Restrukturierungsinstrumente in der Praxis angewandt werden. Bevor Speedbergsteiger Benedikt Böhm mit der Key Note „Was in Krisen zählt“ zum gemütlichen Teil überleitete, waren Krisen-Branchen wie die Solarindustrie oder die holzverarbeitende Industrie Thema des Programms.

Durch den Tag führten die Gastgeberin Dr. Alexandra Schluck-Amend von CMS Hasche Sigle und  Dr. Jörg Eschmann von BearingPoint.

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