Transformation World 2020: SNP spürt wachsende Nachfrage

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Nur wenige Tage nach dem überraschenden Tod des Unternehmensgründers und Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Schneider-Neureither führte der Heidelberger IT-Dienstleister SNP Schneider-Neureither & Partner SE (SNP SE) im November sein jährliches Kundenevent „Transformation World 2020“ durch. Aufgrund der weltweiten Coronapandemie verlagerte das Unternehmen die Veranstaltung von der Heidelberger „Print Academy“ komplett ins Internet und bot seinen Gästen über einen Zeitraum von sieben Tagen ein informatives Programm.

Das neue Format war eine konsequente Fortsetzung einer Digitalstrategie, die schon im Mai dieses Jahres beim „24h Digital Transformation Summit“ ihre Premiere gefeiert hatte. Insgesamt bot die Transformation World 2020 mehr als 50 digitale Vorträge, Panels und Case Studies. Die Möglichkeiten der digitalen Transformation von Geschäftsprozessen und ERP-Systemen wurden anhand praktischer Fälle von Kundenprojekten erläutert, darunter aus den Unternehmen RS Components, Amag Automotive, Coles und ABB.

Mehr als 10.000 YouTube-Abrufe

Für das Event wurde ein eigener YouTube-Kanal eingerichtet, damit die Interessenten das Geschehen problemlos verfolgen konnten. Bis zum Ende des Monats verzeichnete der Kanal mehr als 10.000 Abrufe – ein stolzer Wert. Auch im Businessportal LinkedIn kam die Transformation World gut an: Es wurden fast 1.000 Follower und mehr als 50.000 Impressions gezählt.

Und damit zeigt sich, dass man mit digitalen und hybriden Events eine deutlich größere Zielgruppe erreichen kann – auch wenn der persönliche Kontakt ein wenig auf der Strecke bleibt. Das Event wird zudem über das komplette Jahr fortgesetzt. In den kommenden Wochen folgen Live-Sessions mit den Partnern, Kunden und Experten, die auch über eine LinkedIn-Page bereitgestellt werden. Ab 2021 sollen monatlich drei bis vier Beiträge online gehen.

M&A-Prozesse als Schub für das Business

Bei der Transformation World 2020 stellten zudem die Verantwortlichen der jeweiligen Vertriebsregionen die aktuellen Entwicklungen vor. Dabei wurde deutlich, dass die Auftragspipeline bei SNP gut gefüllt ist. Darüber hinaus sind die Einschränkungen der Coronapandemie kaum spürbar, da die laufenden Aufträge auch ohne Vor-Ort-Präsenz durchgeführt werden konnten. Nach eigenen Angaben von SNP gingen in diesem Jahr mehr als 100 Projekte „live“, die komplett mittels der Remote-Technologie (Fernwartung) durchgeführt wurden. In allen Regionen stellt SNP zudem einen wachsenden Bedarf an IT-Transformation durch M&A-Prozesse fest. Die Pandemie hat diese Prozesse in vielen Bereichen eher beschleunigt als verzögert. Aus diesem Grund verzeichnet SNP hier eine zunehmende Nachfrage.

Geschäfte laufen gut – neue Partnerschaften vereinbart

In den vergangenen Wochen und Monaten hat die SNP SE zahlreiche weitere strategische Partnerschaften mit Unternehmen vereinbart. Dazu gehören unter anderem Abacus Cambridge Partners, Fujitsu, Cloud4C, Wipro Limited und T-Systems.

Das Magazin zur Transformation World 2020 kann online abgerufen werden.