Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum 2013 nach unten revidiert. Demnach geht die Organisation mittlerweile von einem Wachstum von 3,1% für 2013 und 3,8% für 2014 aus, jeweils 0,25 Prozentpunkte weniger als in der Prognose von April. Die Weltwirtschaft habe sich im ersten Quartal 2013 langsamer entwickelt als erwartet; dabei schlugen vor allem die Schwellenländer und die USA negativ zu Buche. Außerdem fiel die Rezession in der Euro-Zone tiefgreifender aus. Hier gibt der IWF erst ab 2014 Entwarnung; bis dahin leide die Euro-Zone an schwacher Nachfrage und den Auswirkungen der Haushaltskonsolidierungen, was einen Rückgang der Wirtschaftsleistung nach sich ziehe.

Das US-Wachstum wird mit 1,75% für 2013 und 2,75% für 2014 angegeben. Sorgen bereitet auch China, für das für 2013 und 2014 ein Wachstum von 7,75% angenommen wird, 0,25 bzw. 0,5 Prozentpunkte weniger als im April. Star der Entwicklung ist Japan, das 2013 vermutlich ein Wachstum von 2% hinlegen wird, 0,5 Prozentpunkte mehr als in der letzten Prognose. www.imf.org