Einen sehr kurzfristigen Anlagehorizont attestiert die „Studie zum Finanzanlageverhalten und Finanzanlagebedürfnis mittelständischer Unternehmen“ in Deutschland, welche durch die Fachhochschule des Mittelstandes in Zusammenarbeit mit der Commerzbank durchgeführt wurde.

Rund 60 % der heimischen Unternehmen haben Geld auf der hohen Kante, das angelegt werden will. Der Bedarf ist im Durchschnitt auf mehr als 3 Mio. EUR angestiegen. Am liebsten legen die befragten Unternehmen ihre Mittel kurzfristig mit einer Laufzeit von nur einem Jahr an und nehmen Minirenditen in Kauf.


Zwar überstanden die Unternehmen die Finanzkrise durch ein robustes nationales Wirtschaftswachstum recht unbeschadet und konnten sogar vermehrt Liquidität aufbauen. Jedoch hält sich die Sorge um eine erneute Verschärfung der Krise und hemmt potenzielle Realinvestitionen.