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Bunt gemischt: Diversity bedeutet Vielfalt, auch in der Belegschaft.,

2006 wurde mit der „Charta der Vielfalt“ das politische Ziel einer bunteren und weltoffeneren Belegschaft ausgegeben. Das IfM Bonn und GE Capital Deutschland wollten wissen, inwieweit Diversity zum Unternehmenserfolg von Mittelständlern beiträgt.

Die am stärksten wachsenden mittelständischen Unternehmen in Deutschland setzen Diversity Management gezielt zur Steigerung der Produktivität ein. So ein zentrales Ergebnis der diesjährigen Untersuchung „Triebwerk des Erfolgs – der deutsche Mittelstand im Fokus“ von GE Capital und dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn. Doch auch „normal“ wachsende Unternehmen – also solche mit weniger als zehn Prozent Wachstum pro Jahr – sind von den Wirkungen einer gemischten Belegschaft überzeugt. 72 Prozent gaben an, dass Vielfalt die Produktivität positiv beeinflusst hat. 68 Prozent meinten, dass die Mitarbeiterzufriedenheit gestiegen sei. Denn im Zuge von Diversity entwickelt sich oft auch ein ganz neue Unternehmenskultur. Es geht darum, die Belegschaft in Unternehmen heterogener aufzustellen: Also mehr Mitarbeiter mit Migrationshintergrund, mehr Frauen, Ältere und auch Behinderte. Das wirkt sich auch positiv auf das Image aus: 70 Prozent der Unternehmen sagten, dass es ihrer Meinung nach gestiegen sei.

Zwar seien Mitarbeiter mit Migrationshintergrund und Behinderte immer noch unterdurchschnittlich in mittelständischen Unternehmen vertreten. Bei denjenigen, die sich aber als besonders innovativ beschreiben und mehr als zehn Produktneuerungen in den letzten beiden Jahren vorweisen können, ist ihr Anteil besonders hoch. Je gemischter die Belegschaft, desto erfolgreicher das Unternehmen, könnte man zugespitzt feststellen. www.gecapital.de

Die Studie finden Sie hier.  

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