DIHK: Wirtschaft in Euro-Zone wächst um 1,3%

Aufgehübscht: Auch südeuropäische Krisenländer haben ihre Hausaufgaben gemacht.

Die Euro-Zone hat die Rezession hinter sich gelassen, Investitionen und Beschäftigung legen langsam wieder zu. Das ist das Fazit von DIHK-Chef Martin Wansleben zu einer aktuellen Umfrage über die Auslandsinvestitionen deutscher Betriebe.  

Um bis zu 1,3% soll die Wirtschaft in der Euro-Zone dieses Jahr wachsen. Das sagte der Geschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, dem Handelsblatt.  Damit kommentierte er eine Umfrage zu den Auslandsinvestitionen der DIHK-Mitgliedsbetriebe von Ende März.

Das Ergebnis der Umfrage: Jedes zweite Unternehmen will sein Engagement im Ausland verstärken, also Produktionsstandorte eröffnen oder Vertriebswege ausbauen. Auch in Europa. Die Krisenländer hätten ihre Hausaufgaben gemacht und seien wieder als Investitions- und Absatzmärkte interessant, so der DIHK damals. Nun wagt er sich mit einer Wachstumsprognose vor.

Allerdings beförderte die Umfrage auch weniger erfreuliche Aspekte zu Tage: Grund für die verstärkten Auslandsinvestitionen waren zum ersten Mal seit Langem auch wieder gestiegene Kosten am Heimatstandort. Vor allem Energie- und Lohnkosten empfinden viele Unternehmen in Deutschland als überdurchschnittlich hoch. Das zeigte auch eine Umfrage des Bundesverbands der Deutschen Industrie zum selben Thema. Als Konsequenz wollen sie hierzulande weniger investieren. www.dihk.de

Die Studie finden Sie hier.  

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