In Sachen Digitalisierung muss sich der deutsche Mittelstand noch weiter vorwagen. Das ist Ergebnis des ersten „Digitalisierungsbarometers“ der Initiative „Antrieb Mittelstand“. Für die Umfrage wurden 1.550 IT-Führungskräfte verschiedener Unternehmen befragt. Zur Messung des digitalen Verhaltens wurde ein Index aus sog. „Digitalisierungspunkten“ (DP) entwickelt, dessen Durchschnitt bei 100 liegt. Weit fortgeschritten im digitalen Bereich sind professionelle Dienstleistungen wie Rechts- und Unternehmensberatungen mit 125 DP. Auf sie folgen Versicherung sowie Firmen aus dem Immobilien- und Finanzbereich. Am meisten aufholen müssen Unternehmen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen (85,7 DP) sowie das Hotel- und Gastgewerbe (82,4 DP).

Rund 80% der befragten Unternehmen nutzen E-Mails als alltägliches Kommunikationsmittel. 70% benutzen außerdem Buchhaltungsanwendungen. Auch wenn 78% bereits über eine eigene Website verfügen, muss deren Auffindbarkeit verbessert werden. Hier gilt es, Kriterien der Suchmaschinenoptimierung zu verinnerlichen und anzuwenden, was momentan nur 42% der Unternehmen tun. Großen Aufklärungsbedarf gibt es außerdem beim Thema cloudbasierte Lösungen sowie beim Nutzen und der Anwendung von Social Media. www.antrieb-mittelstand.de