Ausländische Investoren zahlen viel in Deutschland

Bunter Strauß an Investoren: Am meisten kaufen Unternehmen aus den USA und Großbritannien am deutschen Markt ein. Es folgen die Schweiz, Frankreich, Österreich und Asien.
Bunter Strauß an Investoren: Am meisten kaufen Unternehmen aus den USA und Großbritannien am deutschen Markt ein. Es folgen die Schweiz, Frankreich, Österreich und Asien.

Ausländische Investoren haben im Jahr 2013 zwar knapp 100 Transaktionen weniger abgeschlossen als noch im Jahr zuvor. Dennoch lag das Transaktionsvolumen höher: Bei 26, 4 Mrd. EUR. Sie kauften weniger für mehr, ist das Fazit der Prüfungsgesellschaft PwC.

Am meisten zahlten britische Investoren für deutsche Unternehmen: Sie waren für gute 55%  oder 14,6 Mrd. EUR des Transaktionsvolumens verantwortlich. Unter anderem ging Kabel Deutschland an Vodafone aus London, der Fachverlag Springer Science + Business an die Investorengruppe BC Partners, und der Ablese-Dienstleister ista an CVC Capital. Aber auch die USA und Kanada sind auf dem deutschen Markt vertreten. Insgesamt machten Investoren aus Großbritannien und den USA 37% des M&A-Geschehens in Deutschland aus.

Investoren aus China und Hongkong waren für 5% der Deals verantwortlich. Sie interessieren sich vor allem für Maschinenbau-Unternehmen und die Energie-Branche. Aber auch Japaner waren auf dem deutschen Markt aktiv. Sie bestritten den größten Deal im Gesundheitssektor: Heraeus Dental Business ging für 500 Mio. EUR an Mitsui Chemical Inc. Der Anteil von strategischen und Finanzinvestoren war im Vergleich zu den Vorjahren konstant: Sie Investierten zu 72 bzw. 28%.

Die Studie von PwC finden Sie hier.

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