Der Faktor Familie

Pril-Blume (© fotolia/Norman Nick/intereklam)
Pril-Blume: Seit Jahrzehnten steht sie für Qualität der Firma Henkel.

Familienunternehmen sind der treibende Faktor vieler Volkswirtschaften. Den Wert ihrer Marken scheinen sie allerdings chronisch zu unterschätzen. Dabei ist dieser wichtig, um aktuelle Herausforderungen zu bestehen. 

Familienunternehmen haben seit Jahren einen signifikanten Anteil am globalen Wirtschaftswachstum: In Deutschland tragen sie mit knapp 50 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Sie halten einen großen Anteil an Marken, die Kunden kaufen. Gleichzeitig stehen Familienunternehmen vor ihren ganz eigenen Herausforderungen: Sie müssen vor allem Nachfolger und qualifizierte Mitarbeiter finden, ihre Produkte erfolgreich auf dem Weltmarkt platzieren, Übernahmen aus Fernost und auch Plagiaten standhalten oder den Eintritt in internationale Märkte realisieren. Vor diesem Hintergrund ist es heute mehr denn je essenziell für Familienunternehmen, die Herausforderungen und Chancen für ihre Marke zu kennen und strategisch einzusetzen.

Starke Marken treiben nicht nur Kaufentscheidung, Premiumaspekt und Loyalität. Sie schaffen auch unmittelbar einen Beitrag zum Unternehmenswert: höhere Umsätze und Gewinne sowie eine Reduzierung möglicher Risiken in der Zukunft.

Was erfolgreiche Marken leisten:

  • Starke Marken haben einen eindeutig definierten „Purpose“ (Sinn) oder „Reason for being“ (Daseinsberechtigung). Durch diese kann sich die Marke von anderen differenzieren und kreiert ein Gefühl von Authentizität.
  • Erfolgreiche Marken kennen ihre Kunden, um sich ständig weiterzuentwickeln und relevant zu bleiben.
  • Die besten Marken sind konsistent in der Art und Weise, wie sie sich präsentieren. Sie liefern ein Markenerlebnis, das durchgängig und nachvollziehbar über alle Erlebnispunkte der Marke kommuniziert.
  • Führende Marken involvieren und inkludieren ihre Mitarbeiter. Sie verwenden einen signifikanten Anteil ihres Aufwandes darauf, Mitarbeiter zu Markenbotschaftern zu machen.

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