Triton erwirbt Neptune Software

Der von Triton beratene Mittelstandsfonds II hat eine Vereinbarung zum Erwerb von Neptune Software unterzeichnet.
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Der von Triton beratene Mittelstandsfonds II hat eine Vereinbarung zum Erwerb von Neptune Software unterzeichnet. Das teilte Triton heute mit. Verkäufer der Low-Code/No-Code- oder LCNC-Plattform für die Entwicklung von Unternehmensanwendungen sind der nordische Small-Cap-Technologie-Investor Standout Capital und seine Gründer. Zu den Einzelheiten der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Neptune wurde 2011 in Norwegen gegründet und bietet eine erstklassige SaaS-Lösung zur Industrialisierung der Entwicklung von kundenspezifischen Anwendungen, die den Kunden Zeit und Geld für Entwicklung, Integration und Betrieb spart.

„Neptune Software verfügt über ein attraktives SaaS-Geschäft in einem Segment mit erheblichem Wachstumspotenzial. LCNC-Plattformen könnten bis zum Jahr 2025 etwa 75 Prozent der neu entwickelten Geschäftsanwendungen abdecken, Sowohl der grundlegende Mangel an IT-Fachkräften als auch der Bedarf an Effizienzsteigerungen in Unternehmen machen LCNC-Plattformen in Zukunft unverzichtbar. Mit diesem Investment wollen wir die weitere kommerzielle Entwicklung des Unternehmens unterstützen und gleichzeitig seine Präsenz in wichtigen geografischen Regionen ausbauen“, sagt Per Frankling, Investment Advisory Professional und Mitglied des TSM II Investment Advisory Committee.

Neptune Software beschäftigt heute rund 100 Vollzeitkräfte in Büros in Norwegen, Deutschland, Großbritannien und den USA, hat Partner in 40 Ländern weltweit und betreut mehr als 660 Unternehmenskunden und 3,5 Millionen lizenzierte Endnutzer.

„Die Zusammenarbeit mit einem internationalen Investor wie Triton ermöglicht es uns, unsere globalen Geschäftsziele weiter auszubauen und wichtige Teile unserer kommerziellen Organisation zu skalieren, während wir unsere Bestandskunden weiterhin mit der existierenden Produktpalette betreuen. Darüber hinaus wird Tritons umfassende Erfahrung in Sektoren, die auch für uns von zentraler Bedeutung sind, unserem zukünftigen Angebot für Kunden zugutekommen“, sagt Andreas Grydeland Sulejewski, Mitbegründer und CEO von Neptune Software.

Neptune Software ist ein Anbieter von Plattformen zur schnellen Anwendungsentwicklung mit mehr als 650 Unternehmenskunden und über 3,5 Millionen lizenzierten Endnutzern weltweit, der IT-Abteilungen in die Lage versetzt, greifbare Geschäftsergebnisse zu erzielen. Neptune Software bietet mit Neptune DXP eine führende, SAP-zentrierte Low-Code-Plattform für die Entwicklung von Unternehmensanwendungen zur Digitalisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen und Benutzeroberflächen – in großem Umfang und mit Leichtigkeit.

Neptune DXP bietet eine schnelle und kosteneffiziente Möglichkeit, die Entwicklung kundenspezifischer Anwendungen zu industrialisieren, und damit Unternehmen Zeit und Geld für Entwicklung, Integration und Betrieb zu sparen.

Seit der Gründung im Jahr 1997 hat Triton zehn Fonds aufgelegt und sich auf Unternehmen in den Sektoren Industrie & Technologie, Dienstleistungen, Konsumgüter und Gesundheitswesen fokussiert. Die Triton Fonds investieren in mittelständische Unternehmen mit Sitz in Europa und unterstützen deren positive Entwicklung. Tritons Ziel ist es, seine Portfoliounternehmen langfristig durch partnerschaftliche Zusammenarbeit erfolgreich weiterzuentwickeln. Triton und seine Geschäftsführung streben danach, durch die nachhaltige Verbesserung operativer Prozesse und Strukturen, positiven Wandel und Wachstum zu generieren. Momentan befinden sich 49 Unternehmen mit einem Umsatz von insgesamt rund 18 Mrd. EUR und rund 104.000 Mitarbeitern im Portfolio Tritons.

Autorenprofil

Als Redaktionsleitung der Unternehmeredition berichtet Eva Rathgeber regelmäßig über Unternehmen und das Wirtschaftsgeschehen. Sie verfügt über langjährige Erfahrung im Wirtschaftsjournalismus und in der PR.

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