Zukunftsaussichten bessern sich

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Nachdem es in den vergangenen Wochen immer wieder schlechte Nachrichten für die Konjunkturaussichten gab, zeigen sich nun erste Zeichen einer Verbesserung. Das Münchener ifo Institut rechnet für das kommende Jahr mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 10,2%. In diesem Jahr sind die Aussichten mit einem Schrumpfen des BIP in Höhe von 6,6 allerdings weniger erfreulich.

Dennoch besteht nach Anlass der Experten ein Grund zum Optimismus: „Die befragten Unternehmen halten im Schnitt eine Normalisierung ihrer eigenen Geschäftslage innerhalb von neun Monaten für den wahrscheinlichsten Fall“, sagte der Leiter der Ifo-Konjunkturprognosen, Timo Wollmershäuser. Auch das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) rechnet für 2021 wieder mit Wachstum. Hier rechnet man mit einem Wachstum des BIP von 7,2%. Diese Prognosen basieren allerdings auf einem Ausbleiben einer „zweiten Welle“ von Neuinfektionen und darauffolgenden neuen Beschränkungen für die Unternehmen.

7,3 Mio. Beschäftigte in Kurzarbeit

Nach Berechnungen des ifo Instituts sind derzeit 7,3 Mio. Beschäftigte in Kurzarbeit. Ursprünglich wurde im Zuge der Corona-Krise für 10,1 Mio. Arbeitnehmer Kurzarbeit beantragt. Nach den Erhebungen des ifo Instituts wurden davon knapp 72% in Kurzarbeit geschickt. „Diese Zahl war noch nie so hoch“, sagt ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link. „In der Finanzkrise lag der Gipfel der Kurzarbeit im Mai 2009 bei knapp 1,5 Millionen Menschen.“

 

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