Bayern-Fonds von der EU genehmigt
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Der sogenannte Bayern-Fonds hat von den Wettbewerbshütern der Europäischen Union eine Genehmigung erhalten. „Der bayerische Fonds wird Liquiditäts- und Kapitalhilfen im Gesamtumfang von 46 Milliarden Euro mobilisieren, um die für die Realwirtschaft Bayerns so wichtigen mittleren Unternehmen bei der Bewältigung der Krise zu unterstützen.“, erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager in einer Stellungnahme. Sie betonte gleichzeitig, dass das vom Steuerzahler übernommene Risiko hinreichend vergütet werde, und dass es Anreize für einen schnellen Ausstieg des Staates gebe. Weiterhin seien Vorkehrungen zur Begrenzung von Wettbewerbsverzerrungen getroffen worden.

Bayern-Fonds mit 46 Mrd. Euro Volumen

Ziel des Bayern-Fonds ist es, Unternehmen aus Bayern zu unterstützen, die bisher nicht den Schutzschirm des Bundes in Anspruch nehmen konnten. Denn einige der bayerischen Unternehmen erfüllen die entsprechenden Anforderungen nicht. Eine davon wäre die Unternehmensgröße von mindestens 250 Mitarbeitern, die nicht alle erreichen. Auch Unternehmen ohne bundesweite Bedeutung waren nicht durch den Schutzschirm des Bundes abgesichert und können jetzt Unterstützung erhalten.
Der Bayern-Fonds stellt Garantien von bis zu 26 Milliarden Euro zur Verfügung. Er kann zudem Staatsbeteiligungen bis zu einer Höhe von 20 Mrd. Euro übernehmen. Auch andere Bundesländer wie Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg haben ähnlich gelagerte Programme aufgelegt.

vbw begrüßt Entscheidung

Über die Entscheidung der EU zum Bayern-Fonds freut sich auch der Geschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Bertram Bossardt: „Die vbw freut sich, dass die EU-Kommission den Weg für den BayernFonds freigemacht hat. Die Unternehmen brauchen Mittel zur Stärkung ihres Eigenkapitals. Der BayernFonds ergänzt den Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes. Er kann damit als ein wesentlicher Baustein dazu beitragen, die mittelständische Unternehmensstruktur in Bayern abzusichern.“

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